Wie du als Student monatlich bis zu 450€ sparst - ohne unter der Brücke zu schlafen

Es ist mal wieder das Ende des Geldes, aber der Monat will einfach nicht aufhören.

Deine letzten zehn Euro knistern in deiner Hand und auf deinem Kontoauszug starren dir nur noch ein paar mickrige Cent entgegen. Du überlegst schon, was du mit den Kartoffeln, die du noch übrig hast in den nächsten zwei Wochen alles schönes anstellen kannst. Mal überlegen, was fällt dir alles so ein: Ofenkartoffeln, Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Kartoffelpürree... Die kulinarische Vielfalt ist schier endlos. 

Während du also die Kartoffeln für das Abendessen schälst und ein schönes Rezept aussuchst, erzähle ich dir, wie du im nächsten Monat bis zu 450€ sparen kannst.

 

Haushaltsbuch führen

Planung ist alles. Wenn dein Budget gering ist, ist es umso wichtiger, dass du deine Ausgaben und Einnahmen im Blick behältst. Heutzutage gibt es auch für Papiermuffel viele Apps und Programme, mit denen man seine Finanzen aufschreiben kann. Gute Alternativen zu handschriftlichen Tabellen sind zum Beispiel die Apps MoneyManager, Splitwise für WGs oder auch Travelspend für Reisekosten.

Wenn du ein paar Monate alle Ausgaben aufgeschrieben hast, und damit meine ich auch die Kugel Eis für 1€, hast du meist schon einen ganz guten Überblick. Aber bis du genau weißt, für was du dein Geld monatlich genau ausgibst, solltest du dein Haushaltsbuch nicht schleifen lassen. Denn erst so kann man unnötige Ausgaben lokalisieren und clever einsparen.

 

Das Essen

Angebote kaufen

Jeder Supermarkt hat Broschüren, welche Artikel in der aktuellen Woche reduziert oder aktionsmäßig angeboten werden. Besorge dir pro Woche die Heftchen von den Supermärkten in deiner Umgebung und vergleiche, welche Lebensmittel du wo am günstigsten kaufen kannst. Achte hier aber immer auf den Kilopreis: Reduzierte Markenartikel sind oft trotzdem noch teurer als das gleiche Produkt des Discounters. Bei Großpackungen dagegen lässt sich oft deutlich sparen im Vergleich zu kleinen Portionen. Schreibe dir dafür unbedingt einen Zettel. So kommst du nicht in Versuchung für Unnötiges Geld auszugeben.  

Saisonal kaufen

Die Lebensmittel der Saison zu kaufen, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel. Deutsche Erdbeeren kann man beispielsweise von Mitte Mai bis Anfang September kaufen. Kauft man sie schon im März, dann handelt es sich meistens um Einfuhrprodukte, die schon einen langen Weg hinter sich haben und entsprechend teurer sind. Wenn du zusätzlich darauf achtest regional zu kaufen, sparst du ebenfalls an Geld und kannst auch die Landwirte deiner Region unterstützen.

Welches Obst und Gemüse zu welchen Zeiten in Deutschland Saison hat, findest du in dieser Tabelle von der WWF: https://www.wwf.ch/de/nachhaltig-leben/ratgeber-fruechte-gemuese

Weniger Fleisch kaufen

Die Deutschen essen pro Kopf rund 60 Kilogramm Fleisch im Jahr. Das macht ein gutes Kilo pro Woche. Dabei ist nicht nur gesünder weniger Fleisch zu essen (Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt nur 300-600g pro Woche), sondern spart auch noch richtig viel Geld. Wenn du nicht gleich komplett vegetarisch leben möchtest, dann versuche erstmal ein bis zwei Tage öfter in der Woche ohne Fleisch auszukommen.

Lebensmittel retten

Wusstest du, dass in Deutschland allein einzelne Privathaushalte jährlich um die 85kg Essen wegwerfen? Dem kann jetzt durch das Konzept Foodsharing ein Ende gesetzt werden. Mittlerweile gibt es in fast jeder größeren Stadt die Möglichkeit, Lebensmittel, die man nicht mehr braucht, mit anderen Leuten zu teilen. Dafür gibt es Kühlschränke, Apps und Karten, mit denen du noch frische Lebensmittel finden und kostenlos mit nachhause nehmen kannst.

Bäume und Sträucher, an denen du kostenlos Obst, Gemüse und Nüsse kostenlos selbst ernten kannst, findest du auf Mundraub.org. Mit der App TooGoodToGo bieten Restaurants und andere Läden jeden Tag ihre übriggebliebenen Portionen für einen stark reduzierten Preis zur Abholung an. Über Foodsharing.de findest du Kühlschränke in deiner Nähe, in denen Privatpersonen Lebensmittel ablegen können, die du dann komplett kostenlos mitnehmen darfst.

Panelmitglied werden

Kennst du schon GfK oder Nielsen? Nein? Dann wird es Zeit! Die beiden bekannten Marktforschungsagenturen betreiben Haushaltspanels, bei denen die Mitglieder genau dokumentieren, was sie einkaufen und im Gegenzug dafür Prämien erhalten. Dafür sollst du nach jedem Einkauf deinen Kassenzettel scannen und so dazu beitragen, Konsumstatistiken zu erstellen. Du kannst dabei Punkte sammeln, die du dir später in Form von Gutscheinen, beispielsweise von Amazon oder Zalando oder auch in einer Vielzahl von Sachgütern auszahlen lassen kannst.

Balkon-Gärtner werden

Du hast einen Balkon, eine Terrasse oder darfst den Garten mitbenutzen? Perfekt, dann nichts wie die Gartenhandschuhe schnappen und fleißig deine Sprösslinge hegen und pflegen. Auf dem Balkon kannst du deine eigenen Salate, Kräuter und sogar Gemüsearten wie Möhren, Tomaten, Gurken und Zucchini selbst anpflanzen. Dein Kostenersparnis damit? 100%.

Und selbst wenn du keinen grünen Daumen hast, versuche dich doch einfach mal an kleinen Kräutertöpfen mit Thymian oder Basilikum. Das Essen schmeckt auf jeden Fall doppelt so gut, wenn du mit Selbstgeerntetem Kochen kannst.

 

Deine Strategie

Deine Durschnittsausgaben

Dein Sparpotenzial

Saisonales und Angebote kaufen

180€ Lebensmittelkosten/ Monat

Bis zu 50€

Weniger Fleisch kaufen

30€ Fleischkosten/ Monat

Bis zu 30€

Lebensmittel retten

180€ Lebensmittelkosten/ Monat

Bis zu 30€

Panelmitglied werden

-

5€ Prämie im Monat

Gesamt

 

115€

  

Reisen

Beim Sprit sparen

Du willst mal für ein Wochenende in die Heimat fahren oder hast einfach Lust auf ein paar Tage Urlaub? Dann lieber früh den Transport organisieren, denn meistens wird das zu einem der größten Kostenpunkte. Hast du ein eigenes Auto, bietet es sich an, die Spritkosten ganz genau im Blick zu behalten. Am günstigsten kannst du in der Regel zwischen 20:00 bis 22:00Uhr tanken. Aber schon ab 17:00Uhr sind die Preise deutlich niedriger als vormittags. Wenn du also morgens losfahren willst, dann gehe lieber am Abend vorher nochmal tanken. Fährst du ins Ausland, dann vergleiche auch die internationalen Preise. Ist es in Deutschland billiger, dann tanke so viel wie möglich zuhause und so wenig wie möglich im Ausland. Ist es bei uns teurer, machst du das natürlich am besten umgekehrt.

Viel Geld kannst du auch sparen, wenn du über Mitfahrerzentralen, wie zum Beispiel BlablaCar, anderen Leuten einen Platz bei dir im Auto anbietest. Je nach dem wie viele Mitfahrer du dann hast, kannst du hier bis zu ¾ deiner Reisekosten einsparen. Wenn du deine Reise möglichst früh auf solchen Plattformen anbietest, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass jemand bei dir mitfährt und ihr euch die Kosten teilen könnt.

Günstig Zug fahren

Beim Zug fahren gilt das gleiche wie bei der Autoreise. Organisiere die Fahrt so früh wie du kannst, denn meist steigen die Ticketpreise, je näher der Reisetag rückt. Fährst du öfter Zug, dann lohnt sich eine BahnCard. Hier gibt es einmal die BahnCard25, mit der du ganze 25% Ermäßigung auf den regulären Fahrpreis erhältst. Die Karte lohnt sich, wenn du im Jahr mehr als 248€ ausgibst. Mit der BahnCard50 erhältst du dementsprechend 50% Rabatt, diese lohnt sich aber erst ab Reisekosten von mehr als 510€ im Jahr.

Ob sich für deine Bedürfnisse eine BahnCard lohnt und wenn ja, welche, kannst du beim BahnCard Rechner nachschauen. https://fahrkarten.bahn.de/privatkunde/bahncardrechner/bahncard_rechner_start.post?lang=de&redirected=1#stay

Hotels buchen

Kommst du bei deiner Reise nicht bei Familie oder Bekannten unter, musst du dir natürlich eine andere Schlafgelegenheit organisieren. Die bekannteste Hotelvergleichsseite ist Booking.com. Tendenziell sind auch hier wie beim Transport die Preise günstiger, je früher man bucht. Je nach dem wohin die Reise gehen soll und wie beliebt der Zeitraum ist, kann man aber auch ein gutes Last-Minute-Schnäppchen machen. Generell gilt jedoch, dass es fast immer günstiger ist, über das Smartphone zu buchen, statt mit dem Laptop oder PC. Auch interessant ist, dass je öfter du nach einer Reise suchst, desto teurer scheinen hier die Preise zu werden. Das kannst du durch die Suche in einem privaten Fenster umgehen. Möchtest du eine Ferienwohnung buchen, findest du auf AirBnB die günstigsten Angebote. Hier bieten auch viele Privatleute Zimmer und Wohnungen an, weswegen die Preise günstiger sind als bei gewerblichen Anbietern.  

 

Deine Strategie

Deine Durschnittsausgaben

Dein Sparpotenzial

Sprit sparen

100€

Bis zu 50€

Bahncard holen

30€ Fahrkosten/ Monat

Bis zu 15€

Gesamt

 

65€

Freizeit, Kleidung, etc.

Günstig Spaß haben

Magst du Rabatte? Super, wir auch! Zunächst bekommst du ja schon allein durch deinen Studentenausweis viele Ermäßigungen. Bist du oft im Ausland unterwegs, lohnt es sich, dir auch einen ISIC Studentenausweis ausstellen zu lassen. Durch diesen internationalen Studentenausweis sparst du auch auf Reisen viel Geld. Hier kannst du dir einen bestellen: https://www.isic.de/.

Zur Zeit des Internets hast du auch online die Möglichkeit viele Rabatte von deinen Lieblingslokalen, dem Friseur von neben an oder dem Escape Room in deiner Stadt abzustauben. Auf Seiten wie Groupon findest du zahlreiche Gutscheine für alles mögliche. Da ist bestimmt auch was für deinen nächsten Samstagsausflug mit dabei.

Mit Rabatten einkaufen

Shoppst du gerne für kleines Geld, dann sind die Rabattseiten für Studenten genau das richtige für dich. Hier bekommst du brandneue Sachen für viel weniger Geld, zum Beispiel bei Unidays. Bist du auf der Suche nach einem neuen Laptop, dann lohnt es sich, zuerst nach Studentenprogrammen zu recherchieren. Vergleiche aber trotzdem immer den reduzierten Preis des Produkts, mit dem regulären Angebot, auf einer anderen Seite, zum Beispiel Amazon oder Mediamarkt. Leider gibt es auch hier immer wieder Leute, die die Geldnot von Studenten ausnutzen und versuchen werden, dir ein schlechtes Angebot zu machen. 

Auf Vintage machen

Wenn du bei Kleidern sparen möchtest, lohnt es sich preloved Artikel zu kaufen. Second-Hand Kleidung onlinen shoppen kann man sehr gut auf Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt. Bei der Seite ubup hast du sogar die Möglichkeit, die Klamotten zuhause anzuprobieren und wieder zurück zu schicken. Wer gerne stöbert, wird in Secondhandläden oder Flohmärkten fündig. Ein spezieller Kleider-Flohmarkt ist der VintageKiloSale, der aktionsmäßig immer wieder in größeren Städten veranstaltet wird.

Gerade bei Onlineshops lohnt es sich auch außerhalb der Saison zu kaufen. Im Sommer ist die Nachfrage nach Wintermänteln deutlich kleiner. Dadurch werden auch die Preise um einiges gesenkt.

Beim Schuhkauf solltest du darauf achten, dass du ein gutes Paar kaufst. Schuhe begleiten dich jeden Tag und tragen dich durch den Alltag. Wenn du hier auf Qualität setzt, wirst du viel seltener ein neues Paar brauchen und hierdurch an Geld sparen können.

Preloved Schätze finden

Suchst du nach Deko für deine Wohnung, ist dein Fahrrad kaputt oder brauchst du eine neue Küchenmaschine, wirst du auf Ebay (Kleinanzeigen) fast immer fündig. Hier gibt es wahre Schätze für ein kleines oder größeres Budget. Wenn du den Suchradius auf deine Umgebung einstellst, kannst du dir vor dem Kauf das Angebot auch mal in Natura ansehen. Gerade bei teureren Käufen lohnt sich das auf jeden Fall, denn du willst ja nicht die Katze im Sack kaufen.

Gratis schmökern

Fast um sonst lesen kannst du vor allem, wenn du dir Bücher aus der Bücherei ausleihst. Mittlerweile bieten viele Büchereien auch eine große Auswahl an DVDs und Hörbüchern an. Wenn du ein Fan von Vogue und co. bist, dann sind Probeabos für dich das richtige. Viele Verlage bieten gerade für Studenten ein kostenloses Schnupper-Abo über ein paar Monate an. Ist die Zeit um, musst du nur aufpassen, wieder rechtzeitig zu kündigen. Sonst wird der Spaß leider ziemlich teuer. Wenn du vorsichtig bist, hast du so aber viel Spaß mit Lesen ohne zusätzliche Kosten.  

Privat Videothek aufbauen

Wir leben in einer Zeit von Streaming Plattformen, allen voran Netflix. Und die Auswahl an Streaming Angeboten wird von Tag zu Tag größer. Leider gibt es bei Netflix kein Studentenrabatt, trotzdem hast du Möglichkeiten, die Kosten für Filme und Serien im Monat deutlich zu senken. Bei Netflix kann man sich ein Profil mit bis zu vier Geräten gleichzeitig teilen. Dadurch halbieren sich die Kosten, die du bei einem Abo nur für dich hättest. Komplett kostenlos kannst du Filme und Serien in den Mediatheken von ZDF, ARD, Pro7, RTL und einigen mehr sehen. Mittlerweile bieten auch viele Bibliotheken DVDs zum Ausleihen an. Wenn dein Fernseher das kann, kannst du auch das TV-Programm aufnehmen und dir so deine eigene kleine Videothek sammeln.

Im Homestudio fit bleiben

Im Jahr 2019 gab es um die 9.600 Fitnessstudios in ganz Deutschland, Tendenz steigend. Noch nie waren die Deutschen so sportlich wie jetzt. Aber muss man um fit zu sein auch gleichzeitig jeden Monat viel Geld bezahlen? Die Corona-Krise hat gezeigt: Nein, muss man nicht. Spare dir lieber das Geld für eine Fitnesstudiomitgliedschaft und investiere dafür in Hantelsets, Matten oder Bänder, mit denen du Home-Workouts machen kannst. Mittlerweile gibt es dazu unzählige Videos auf YouTube, mit Trainingsanleitungen und einem großen Publikum dahinter. Auf lange Sicht sparst du hier sehr viel Geld und trainierst trotzdem effektiv.  

Zum DIY-Bastler werden 

Gerade zur Weihnachtszeit, aber auch bei Geburtstagen und Feiern im ganzen Jahr, können Geschenke ein ziemliches Loch in den Geldbeutel reißen. Aber ganz ehrlich, die meisten Leute freuen sich viel mehr über ein Geschenk, bei dem man sich Gedanken gemacht oder viel Zeit investiert hat, als über etwas mit einem utopischen Preisschild. Du findest auf Pinterest ganz viele DIY Geschenkideen für wenig Geld, über die sich einfach jeder freut. Alternativ kannst du das Geburtstagskind auch einfach zu einem schönen Essen bei dir zuhause oder einem tollen Ausflug einladen. Solche Geschenke bleiben viel eher im Gedächtnis und du musst dir keine Gedanken machen, ob das dein Budget sprengt.

Hygiene günstig halten

Bestimmt hast du schon von der Studie gehört, wie viel Geld Frauen in ihrem Leben für die Monatshygiene ausgeben: nämlich stattliche 21.700€, vor allem für Tampons und Binden. Möchtest du hier Geld sparen, dann lohnt es sich auf eine Menstruationstasse oder auf Periodenunterwäsche umzusteigen. Beides hast du für mehrere Jahre. So werden deine Investitionen viel geringer und du schonst nebenbei auch noch die Umwelt, da du weniger Müll produzierst. Möchtest du eine Menstruationstasse kaufen, informierst du dich am Besten zuerst über die Anwendung und wie du die richtige für dich findest. Kaufen kannst du sie in fast jedem Drogeriemarkt. Willst du der Periodenunterwäsche eine Chance geben, wirst du in zahlreichen Onlineshops fündig, die dir auch alle genau erklären, wie ihr Produkt funktionert.

 

Deine Strategie

Deine Durschnittsausgaben

Dein Sparpotenzial

Rabatte nutzen

90€ Freizeit und Lernmittel/ Monat

Bis zu 20€

Second-Hand kaufen

50€ Kleidung/ Monat

Bis zu 35€

Probe-Abos

10€ Abokosten/ Monat

Bis zu 10€

Im Homestudio trainieren

30€ Studiogebühren/ Monat

Bis zu 30€

Privatvideothek aufbauen

8€ Netflixkosten/ Monat

Bis zu 8€

Geschenke selbst machen

15€ Geschenkekosten/ Monat

Bis zu 15€

Hygiene günstig halten

14€ sämtliche Hygieneartikel/ Monat

Bis zu 12€

Gesamt

 

130€

 

Bonus Tipps

Nebenbei verdienen

Bist du viel unterwegs oder musst immer mal wieder Zeit mit Warten verbringen, kannst du ab sofort die Möglichkeit nutzen damit Geld zu verdienen. Auf Portalen wie Testerheld oder Empfohlen.de kannst du Mini-Aufträge ausführen, Produkte, Websites und Spiele testen und dafür auch noch bezahlt werden. Der Stundenlohn ist hier zwar an sich nicht besonders hoch, aber statt auf Instagram deine Wartezeit tot zu schlagen, kannst du so noch ein paar Euro für dich herausholen.

Den Rundfunk sparen 

Wenn du oder einer deiner Mitbewohner Bafög bekommst, hast du Glück. Denn dann kann sich die ganze Wohngemeinschaft die Rundfunkgebühren von 17,50€ im Monat sparen. Solltest du selbst kein Bafög bekommen, dann frage auf jeden Fall bei deinen Mitbewohnern nach. Denn die Rundfunkgebühren werden pro Wohneinheit erhoben und nicht pro Person.

Stipendium abstauben

Stipendien sind nur was für Überflieger und es dauert Monate bis ein Bewerbungsverfahren durch ist? Das kann sein, muss aber nicht. Es gibt jedes Jahr hunderte Stipendien, die einfach ungenutzt liegen bleiben. Das ist deine Chance, ein Stipendiat zu werden und jeden Monat hunderte Euro zusätzlich abzustauben. Wenn dir der bürokratische Aufwand für eins der großen Stipendien wie zum Beispiel dem Deutschlandstipendium zu groß ist, dann schaue dich mal nach etwas unkonventionellen Stipendien um. Es gibt mittlerweile für fast alles Förderungen zu vergeben. Wenn du dich bei einer kleinen Stiftung bewirbst, dann ist nicht nur das Bewerbungsverfahren deutlich unkomplizierter. Du hast auch noch deutlich höhere Chancen gefördert zu werden. Auf mystipendium.de findest du mit Sicherheit das ein oder andere Stipendium, das für dich in Frage kommt. Also nicht schüchtern sein, einfach probieren!

Strom sparen

Strom ist einer der größten Kostenpunkte im Haushalt. Da du die Kosten durch deinen Verbrauch selbst bestimmst, kannst du hier natürlich auch leicht einsparen. Schon 10€ pro Jahr auf deiner Rechnung kannst du sparen, indem du nur so viel Wasser im Wasserkocher erhitzt, wie du auch wirklich gerade brauchst. Mit Deckel zu Kochen spart dir schon 20€. Zwei Mal im Jahr den Kühlschrank und die Gefriertruhe abzutauen und die Kühlschranktür nach Benutzung schnell wieder zu schließen, senkt deine Kosten um bis zu 22€. Beim Waschen kannst du mit 30 Grad Wäschen, Ökoprogrammen und dem Trocknen auf dem Ständer statt im Trockner schon ganze 100€ im Jahr sparen. Der Spitzenreiter sind hier alle deine Elektrogeräte, die du statt auf Standby lieber ganz ausschalten solltest. Denn damit sinken deine jährlichen Kosten um ganze 115€. Es lohnt sich außerdem sehr, ab und an die Stromkostenanbieter zu vergleichen. Bist du hier bei einem teureren Anbieter, bezahlst du für jede kWh mehr Geld, als du müsstest. 

Heizkosten sparen

Wenn du beim Heizen nicht richtig vorgehst, verbrennst du jeden Monat bares Geld. Es geht schon los mit deiner Einrichtung. Stelle niemals Möbel oder Vorhänge direkt vor die Heizung. Wenn du zusätzlich deine Heizkörper regelmäßig entlüftest, kannst du so schon 35€ im Jahr sparen. Wenn du die Heiztemperatur in deiner Wohnung im Winter auch nur um 1 Grand senkst, sparst du ebenfalls rund 35€. In Winternächten ist es wichtig, dass du alle Jalousine, Rollos und Vorhänge zu machst. Denn damit sinken deine Kosten auch um 15€ im Jahr. Da Wasser aus dem Hahn auch erhitzt werden muss, sparst du schon 10€, wenn du dir auf der Toilette nur mit kaltem, statt heißem Wasser die Hände wäschst. Den Löwenanteil macht aber richtiges Lüften aus. Setzte lieber auf Stoßlüften, statt die Fenster ewig gekippt zu lassen. Denn damit sparst du dir ganze 155€ im Jahr.

 

Deine Strategie

Deine Durschnittsausgaben

Dein Sparpotenzial

Tester werden

-

Bis zu 40€

Rundfunkgebühren

17,50€/ Monat

Bis zu 17,50€

Stromanbieter wechseln

143€ Grundversorgung/ Monat

Bis zu 40€

Strom sparen

55€ Singlehaushalt/ Monat

Bis zu 22€

Heizkosten sparen

50€ Heizkosten/ Monat

Bis zu 20€

Gesamt

 

140,50€

 

 Fazit

So, du weißt jetzt alles, was du brauchst, um jeden Monat Geld zu sparen.

Fange zunächst mit ein paar Tipps an und probiere dann immer mehr aus. Am Anfang wird es dir vielleicht sehr aufwändig vorkommen, ständig Preise zu vergleichen, deine Ausgaben aufzuschreiben und immer auf Schnäppchenjagd zu sein. Aber spätestens am Ende des Monats, wenn dein Kontostand keine traurige Null mehr zeigt, wirst du sehr froh um dein gespartes Geld sein. 

Also auf die Plätze, Fertig, Sparen!